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Items tagged with: solidarität


 
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#eintracht #frankfurt #solidarität #waldstadion

Frankfurter WM-Stadion leuchtet in gelb und blau


Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine hat sich auch Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt mit dem osteuropäischen Staat solidarisiert und gestern Abend das eigene Stadion in blau und gelb erleuchten lassen – den Farben der ukrainischen Landesflagge. Dazu schrieb der Club auf seinen sozialen Kanälen: "Gegen Krieg und Gewalt – für Frieden und Eintracht!"

Zuvor hatten die Frankfurter "sprachlos und betroffen" auf die Ereignisse in der Ukraine reagiert. "Unsere Solidarität gilt in diesen schweren Zeiten allen Ukrainern und Ukrainerinnen. Menschen, die uns 2019 im Rahmen der Europa League in Charkiw so warmherzig empfingen", schrieb der Verein auf Twitter.

Wenigstens für so etwas ist die dynamische RGB-Beleuchtung moderner Stadion sinnvoll nutzbar


 
der wahre einsatzzweck von polizei-autos
https://youtu.be/jzM16tuXHVI

#sachsen #dresden #polizei #1312 #polizeigesetz #wöllerweg
und stabile grüsse an die #antifa s im freistaat, speziell dresden, welche wirklich wichtige arbeit vor ort leisten #solidarität


 
Andreza und Josimas sind seit mehreren Jahrzehnten in #Anarchismus und #Aktivismus involviert - sie spielen in Bands, organisieren Veranstaltungen und veröffentlichen Platten, Zines und #Bücher. Josimas war einer der Gründer von Germinal (2000) und Andreza war an der Gründung von Espaço Impróprio (2003) beteiligt, zwei wichtigen autonomen anarchistischen Kollektiven in São Paulo. Josimas hat in den Bands Execradores, Metropolixo, Clangor, Diskontroll, und Amor, protesto e ódio gespielt. Andreza hat in Skirt, One Day Kills, Out of Season und Retórica gespielt. Außerdem haben sie zusammen in Você Tem que Desistir und TuNa gespielt.
Zu ihren aktuellen Projekten gehören Semente Negra (›Schwarze Saat‹), ein ökologisches Projekt im atlantischen #Regenwald und der Standort von Cultive Resistência (›Widerstand kultivieren‹), einem Kollektiv, das Do-it-yourself-Kultur, #Permakultur, #Anarchismus, #Punk, #Feminismus, #Antirassismus, #Veganismus, #LGBTQIA+ -Themen und indigene Rechte fördert; No Gods No Masters, sowohl ein Vertrieb als auch ein jährliches Festival, das Anarchist:innen, Punks und Indigene aus der ganzen #Welt zusammenbringt; und Vivência na Aldeia, ein seit neun Jahren laufendes indigenes Solidaritätsprojekt.

https://de.crimethinc.com/2021/02/18/von-punk-zu-indigener-solidaritat-vier-jahrzehnte-anarchismus-in-brasilien
#brasilien #brazil #diy #untergrund #mst #mtst #pga #acab #diktatur #bolsonaro #solidarität


 
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Gestern fand eine Solidaritätsaktion für die Beschäftigten des #Helios Amper Klinikums #Dachau statt. #Personalmangel und unzumutbare Arbeitsbedingungen waren lange vor #Corona Dauerthemen, gegen welche die Kolleginnen aber genauso kontinuierlich wie beharrlich kämpfen. Gegen Europas größten Klinikkonzern, der die Zustände abstreitet. Jetzt stehen die Kolleginnen mitten in der zweiten Welle der #Pandemie und leisten erneut mehr als in ihrer Kraft steht. Daher haben das lokale Unterstützungsbündnis #Systemrelevant & Ungeduldig gemeinsam mit dem feministischen Cafe, der #FAU #München und der Münchner Gewerkschaftslinken ihre #Solidarität kund getan und stellten klar, dass der Kampf gegen #Profitmaximierung und #Ausbeutung noch lange nicht vorüber ist!

#Gesundheitssystem #Pflege #Personal #Klinik #Krankenhaus #Fallpauschalen #Personalschlüssel #Gewerkschaft


 

Video | Die Plattform:


Das Jahr 2020 ist zu Ende. Für uns alle war dies wohl eine der schmerzhaftesten Jahre. Eine Pandemie, durchzogen von Einsamkeit, Handlungsunfähigkeit, Polizeigewalt, Rassismus, Arbeitslosigkeit, patriarchale (häusliche) Gewalt, und vielem mehr. Und all das während sich die größten Konzerne dieser Welt Unmengen an Profit in die Taschen stecken, und Verschwörungstheoretikerinnen, Corona-Leugnerinnen und Nazis ihre antisemitischen und menschenfeindliche Ideologie auf die Straße tragen konnten.
Die Ungerechtigkeit und Brutalität dieser Welt wurde nur noch einmal sichtbarer, sei es in den überfüllten, unterfinanzierten und teilprivatisierten Krankenhäusern, in Geflüchtetenlagern wie Moria, oder in Hanau...

Tags: #de #Video #Vernetzung #Solidarität #Zusammenhalt #Kooperation #Gesellschaft #Otganisierung #Radikale-Linke #Anarchismus #Die-Plattform #2020-12-30 #Ravenbird #2021-01-02


 
#Solidarität


 
#Solidarität


 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


Kontakt: freietaz@gmail.com
https://freie-taz.org/
#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit


 
Offener Brief freier taz-Mitarbeiter’innen

Hallo taz’ler’innen, sehr geehrte #Chefredaktion,

Ihr wolltet reden, also gut: Wir sind freie Journalist’innen, und wir arbeiten gerne für und mit der #taz. Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Tage mit #Sorge, #Ärger und #Fassungslosigkeit.

Nach einer Kolumne von #Hengameh #Yaghoobifarah haben sich inzwischen #CDU/CSU, #AfD, die #Polizeigewerkschaften und auch der deutsche #Innenminister gegen sie*ihn gestellt. Gleichzeitig erschienen in der Wochenendausgabe drei sich von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne distanzierende Stücke. Zur Unterstützung: kein einziger. Auch wenn inzwischen ein verteidigender #Text von Saskia Hödl erschien, zeugt es von Ignoranz, dass keiner der Texte am Wochenende auf den Anlass von Hengameh Yaghoobifarahs Kolumne einging. Dieser Anlass war: rassistische #Polizeigewalt. Auf diese Art geführt ist das keine #Debatte. Das ist #Entsolidarisierung.

Es werden in der taz sicher viele Artikel erscheinen, die behaupten werden, dass die #Pressefreiheit ein hohes Gut sei. Die taz muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie, als sie in drei Artikeln einer einzigen Ausgabe Hengameh Yaghoobifarah anging, dem Anspruch gerecht geworden ist, dieses Gut zu schützen. Es muss der taz klar sein, dass der Grund, warum viele von uns gerne für die taz schreiben, in der generellen Haltung der taz liegt. Und diese Haltung ist eine #solidarische. Das bedeutet auch, anzuerkennen, dass wir Freien besonders abhängig von der taz sind und besonders verwundbar. Wenn eure #Solidarität wegbricht, was bleibt dann noch? Hengameh Yaghoobifarah erhält inzwischen #Morddrohungen, und die taz muss sich fragen, ob sie alles getan hat, um das zu verhindern.

Wir erwarten, dass sich die Chefredaktion solidarisch mit freien Mitarbeiter’innen zeigt und sie nicht bei der ersten Gelegenheit an den Pranger stellt. Wir erwarten jetzt, dass die Chefredaktion sich auch zukünftig ohne Relativierungen positioniert. Wir erwarten, zukünftig nicht zum Spielball hauspolitischer Auseinandersetzungen zu werden. Wir erwarten, dass wenn ein Text abgenommen wurde, wir auf Unterstützung der taz zählen können. Wir erwarten mehr.

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah

23.06.2020

Kirsten Achtelik
Mohamed Amjahid
Bettina Bexte
Hartmut El Kurdi
Emran Feroz
Leo Fischer
Niklas Franzen
Malte Göbel
Steffen Greiner
Katharina Greve
Uli Hannemann
Elias Hauck
Pola Kapuste
Şeyda Kurt
Lotte Laloire
Dirk Ludigs
Ekkehard Knörer
Radek Krolczyk
Gregor Mothes
Michaela Maria Müller
Jacinta Nandi
Nicole Opitz
Nicholas Potter
Robert Rescue
Cordula Rode
Christiane Rösinger
Michael Seemann
Sibel Schick
Sarah Schmidt
Adrian Schulz
Nina Scholz
Pia Stendera
Juri Sternburg
Juliane Streich
Lea Streisand
Maurice Summen
Jörg Sundermeier
Volker Surmann
Eva Tepest
Sarah Ulrich
Frédéric Valin
Sonja Vogel
Johann Voigt
Patrick Wagner
Heiko Werning
Christopher Wimmer


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#rassismus #polizei #antifa #medien #journalismus #allianzen #meinungsfreiheit


 
Erhalten aus Friendica:

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, warum die Wirtschaft und die Banken in schwierigen Zeiten immer so schnell Unterstützung vom Staat bekommen? Sie haben eine starke Lobby. Und bevor jetzt wieder Beiträge kommen, wie "Da kann man nichts machen" oder "Die da oben und wir da unten", sei euch gesagt, das ist Quatsch.

Natürlich kann jeder etwas tun und zwar ohne viel zu tun. Klingt komisch, ist aber so.

Dafür ist eine Arbeitnehmervertretung da. Das sind nämlich Gewerkschaften. Wer jetzt wieder sagt, da sitzen ja nur Leute, die nichts für die Arbeitnehmer tun, dann seid ihr der Propaganda der Arbeitgeber auf den Leim gegangen und ihr habt euch noch nie informiert, was Gewerkschaften, ausser der Lobbyarbeit für den Arbeitnehmer, sonst noch für ihre Mitglieder anbieten.

Also, wenn ihr wirklich etwas gegen "Die da oben und wir da unten" machen wollt, dann tretet einer Gewerkschaft bei. Genießt auch die Vorteile so einer Mitgliedschaft und hört auf der Propaganda der Arbeitgeber auf den Leim zu gehen.

Sprecht auch mit anderen über dieses Thema. Je mehr es sind, eine um so größere Lobby habt ihr im Fall der Fälle.

Denkt ernsthaft drüber nach.

1 Kommentar

diese Meinung unterliegt keiner Geheimhaltung. Wer das mag, darf das gerne kopieren, kopieren und erweitern oder teilen oder anderen irgendwie weitersagen.Einfach nur "liken" hilft den Menschen in eurem Umfeld nichts, die sich darüber noch keine Gedanken gemacht haben.

Wissen ist Macht und Sharing ist Caring. #WiMuSiC

#Solidarität #Gewerkschaft
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)


 
Erhalten aus Friendica:

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, warum die Wirtschaft und die Banken in schwierigen Zeiten immer so schnell Unterstützung vom Staat bekommen? Sie haben eine starke Lobby. Und bevor jetzt wieder Beiträge kommen, wie "Da kann man nichts machen" oder "Die da oben und wir da unten", sei euch gesagt, das ist Quatsch.

Natürlich kann jeder etwas tun und zwar ohne viel zu tun. Klingt komisch, ist aber so.

Dafür ist eine Arbeitnehmervertretung da. Das sind nämlich Gewerkschaften. Wer jetzt wieder sagt, da sitzen ja nur Leute, die nichts für die Arbeitnehmer tun, dann seid ihr der Propaganda der Arbeitgeber auf den Leim gegangen und ihr habt euch noch nie informiert, was Gewerkschaften, ausser der Lobbyarbeit für den Arbeitnehmer, sonst noch für ihre Mitglieder anbieten.

Also, wenn ihr wirklich etwas gegen "Die da oben und wir da unten" machen wollt, dann tretet einer Gewerkschaft bei. Genießt auch die Vorteile so einer Mitgliedschaft und hört auf der Propaganda der Arbeitgeber auf den Leim zu gehen.

Sprecht auch mit anderen über dieses Thema. Je mehr es sind, eine um so größere Lobby habt ihr im Fall der Fälle.

Denkt ernsthaft drüber nach.

1 Kommentar

diese Meinung unterliegt keiner Geheimhaltung. Wer das mag, darf das gerne kopieren, kopieren und erweitern oder teilen oder anderen irgendwie weitersagen.Einfach nur "liken" hilft den Menschen in eurem Umfeld nichts, die sich darüber noch keine Gedanken gemacht haben.

Wissen ist Macht und Sharing ist Caring. #WiMuSiC

#Solidarität #Gewerkschaft
Tags: #dandelíon

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Alltägliche Gewalt


Täglich sehen, hören und lesen wir in den Medien von der “alltäglichen Gewalt”. Doch leider ist hier immer nur die Rede von einem sehr eingegrenzten Gewaltbegriff – dem der körperlichen Gewalt gegen andere Menschen und der Gewalt gegen Sachen. Es ist schon makaber, dass Gewalt gegen Sachen (richtig wäre “Sachbeschädigung”) ein größeres Vergehen ist als die Gewalt gegen Menschen, die ich im Weiteren darstellen werde. Es geht nicht darum, dass über diese Themen nicht berichtet wird; vielmehr geht es mir darum, dass diese Tatsachen nicht als das bezeichnet werden, was sie letztendlich sind, nämlich Alltägliche Gewalt:

Da gibt es die wirtschaftliche Gewalt: Es ist nahezu jedem Arbeitgeber erlaubt, aus unfähiger Betriebsführung oder Gewinnsucht “seine” Mitarbeiter auf die Straße zu setzen und sie damit ihrer wirtschaftlichen Grundlage zu berauben.

Da gibt es die politische Gewalt: Obwohl Millionen Menschen in Armut leben müssen, wird das Arbeitslosengeld II entgegen besseren Wissens nicht erhöht, werden nicht die Arbeitslosen unterstützt, sondern die Unternehmer mit Ein-Euro-Jobs, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, 400 €-Jobs (die immer mehr die Vollzeitbeschäftigung verdrängen) und ergänzendem Arbeitslosengeld II.

Da gibt es die soziale Gewalt: Altbundeskanzler Schröder hat vor Jahren die Arbeitslosen beleidigt, ohne sich je dafür zu entschuldigen und ohne je dafür wegen Volksverhetzung (die Arbeitslosen gehören tatsächlich noch zum Volk!) und übler Nachrede juristisch belangt zu werden. Und dieses Denken ist auch heute leider immer noch vorherrschend.

Da gibt es die psychische Gewalt: “Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.” Anders kann ich es nicht bezeichnen, wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter und der Staat seine Bürger unter den Druck wirtschaftlicher Sanktionen setzen dürfen.

Das alles hat System: Die Menschen sollen zermürbt und ausgelaugt werden. Beständige und erfolgreiche Gegenwehr soll verhindert werden und wird es in den allermeisten Fällen auch. Der Einzelne ist viel zu ausgelaugt, als dass er sich noch wehren kann. Hinzu kommt, dass diesen Menschen häufig die Solidarität verweigert wird.

Die alltägliche Gewalt ist auch mit meiner hier geschilderten erweiterten Sichtweise nur annähernd beschrieben, weil das Thema äußerst verzweigt und vielschichtig ist. Vielmehr will ich auch mit diesem Beitrag nicht missionieren, sondern zum Denken über den Tellerrand hinaus anregen – und vielleicht auch ein Stück zum eigenen Handeln.

#gerhardsgedankenbuch #gewalt #arbeitgeber #gewinnsucht #armut #hartz4 #hartzIV #arbeitslosigkeit #volksverhetzung #solidarität


 

Alltägliche Gewalt


Täglich sehen, hören und lesen wir in den Medien von der “alltäglichen Gewalt”. Doch leider ist hier immer nur die Rede von einem sehr eingegrenzten Gewaltbegriff – dem der körperlichen Gewalt gegen andere Menschen und der Gewalt gegen Sachen. Es ist schon makaber, dass Gewalt gegen Sachen (richtig wäre “Sachbeschädigung”) ein größeres Vergehen ist als die Gewalt gegen Menschen, die ich im Weiteren darstellen werde. Es geht nicht darum, dass über diese Themen nicht berichtet wird; vielmehr geht es mir darum, dass diese Tatsachen nicht als das bezeichnet werden, was sie letztendlich sind, nämlich Alltägliche Gewalt:

Da gibt es die wirtschaftliche Gewalt: Es ist nahezu jedem Arbeitgeber erlaubt, aus unfähiger Betriebsführung oder Gewinnsucht “seine” Mitarbeiter auf die Straße zu setzen und sie damit ihrer wirtschaftlichen Grundlage zu berauben.

Da gibt es die politische Gewalt: Obwohl Millionen Menschen in Armut leben müssen, wird das Arbeitslosengeld II entgegen besseren Wissens nicht erhöht, werden nicht die Arbeitslosen unterstützt, sondern die Unternehmer mit Ein-Euro-Jobs, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, 400 €-Jobs (die immer mehr die Vollzeitbeschäftigung verdrängen) und ergänzendem Arbeitslosengeld II.

Da gibt es die soziale Gewalt: Altbundeskanzler Schröder hat vor Jahren die Arbeitslosen beleidigt, ohne sich je dafür zu entschuldigen und ohne je dafür wegen Volksverhetzung (die Arbeitslosen gehören tatsächlich noch zum Volk!) und übler Nachrede juristisch belangt zu werden. Und dieses Denken ist auch heute leider immer noch vorherrschend.

Da gibt es die psychische Gewalt: “Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.” Anders kann ich es nicht bezeichnen, wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter und der Staat seine Bürger unter den Druck wirtschaftlicher Sanktionen setzen dürfen.

Das alles hat System: Die Menschen sollen zermürbt und ausgelaugt werden. Beständige und erfolgreiche Gegenwehr soll verhindert werden und wird es in den allermeisten Fällen auch. Der Einzelne ist viel zu ausgelaugt, als dass er sich noch wehren kann. Hinzu kommt, dass diesen Menschen häufig die Solidarität verweigert wird.

Die alltägliche Gewalt ist auch mit meiner hier geschilderten erweiterten Sichtweise nur annähernd beschrieben, weil das Thema äußerst verzweigt und vielschichtig ist. Vielmehr will ich auch mit diesem Beitrag nicht missionieren, sondern zum Denken über den Tellerrand hinaus anregen – und vielleicht auch ein Stück zum eigenen Handeln.

#gerhardsgedankenbuch #gewalt #arbeitgeber #gewinnsucht #armut #hartz4 #hartzIV #arbeitslosigkeit #volksverhetzung #solidarität