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Items tagged with: Landwirtschaft


 

Klöckner führt Medien in die Irre


Die #CDU -Politikerin suggeriert, dass in der Coronawelle eine Krankenversicherung für die Arbeiter garantiert sei. Mehrere Medien fallen darauf herein. http://www.taz.de/PR-der-Agrarministerin-zu-Erntehelfern/!5766720/ #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Landwirtschaft #Julia #Klöckner #Erntehelfer #Medien

Schwerpunkt: Coronavirus


 

Klöckner führt Medien in die Irre


Die #CDU -Politikerin suggeriert, dass in der Coronawelle eine Krankenversicherung für die Arbeiter garantiert sei. Mehrere Medien fallen darauf herein. http://www.taz.de/PR-der-Agrarministerin-zu-Erntehelfern/!5766720/ #taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Landwirtschaft #Julia #Klöckner #Erntehelfer #Medien

Schwerpunkt: Coronavirus


 

Oben Solar, unten Sellerie


Wie, Du nutzt deinen #Acker nur einmal?!?
'Unter allen Photovoltaikanwendungen birgt die Agro-Photovoltaik nach Ansicht des Instituts besonders großes Potenzial. Nur rund vier Prozent der deutschen Ackerflächen würden ausreichen, um mit ihr bilanziell den gesamten aktuellen Strombedarf in Deutschland zu decken.'
#Photovoltaik #Agro-Photovoltaik #Engergiewende #Landwirtschaft #Klimakatastrophe #Kohleausstieg #PoweredByRSS
Fraunhofer ISE veröffentlicht Leitfaden zu Agro-Photovoltaik


 

Oben Solar, unten Sellerie


Wie, Du nutzt deinen #Acker nur einmal?!?
'Unter allen Photovoltaikanwendungen birgt die Agro-Photovoltaik nach Ansicht des Instituts besonders großes Potenzial. Nur rund vier Prozent der deutschen Ackerflächen würden ausreichen, um mit ihr bilanziell den gesamten aktuellen Strombedarf in Deutschland zu decken.'
#Photovoltaik #Agro-Photovoltaik #Engergiewende #Landwirtschaft #Klimakatastrophe #Kohleausstieg #PoweredByRSS
Fraunhofer ISE veröffentlicht Leitfaden zu Agro-Photovoltaik


 

Agrophotovoltaik jetzt!


#Agrophotovoltaik bietet ein riesiges Potential ohne zusätzlichen #Flächenfraß.

Wir brauchen hier dringend gesetzliche Regelungen, um die Nutzung ASAP möglich zu machen. Derzeit gibt es nur eine handvoll Testinstallationen, aber die großflächige Produktivsetzung ist derzeit rechtlich gar nicht zulässig. Gleichzeitig läuft uns die Zeit davon.

#Photovoltaik #Landwirtschaft #Energiewende #Agrarwende #Strom #Klimakatastrophe #PoweredByRSS #APV
agro-photovoltaik ins eeg: agrar- und energiewende vereinen | hans-josef fell #Agrophotovoltaik
Agro-Photovoltaik ins EEG: Agrar- und Energiewende vereinen


 

Liebe Bienen-Freund*innen,


lasst uns nochmal über #Pestizide reden. Klar, das ist ein Dauerbrenner hier. Aber wir haben das Gefühl: Es braucht noch immer Argumente, um die Gefahr durch Pestizide zu betonen. Denn leider erweckt eine seltsame Allianz aus Politik und industrieller Landwirtschaft derzeit oft den Eindruck, einige NGOs würden in Sachen Pestizide übertreiben. In Wirklichkeit gehe der Einsatz von Chemie auf den Felder zurück. Das ist, wir müssen es so hart sagen, eine ziemlich dreiste Lüge.

Unsere Freunde vom Umweltinstitut München haben diese Woche eine Studie mit veröffentlicht, wonach flächendeckend in Deutschland Pestizidrückstände in der Atemluft sind. Heißt im Klartext: Wir alle atmen ständig Gifte ein, damit ein paar Agrarindustrielle in Deutschland billige Lebensmittel produzieren können.

Klingt wie ein Skandal? Ist auch einer. Dennoch ist die ganze Lage noch schlimmer, als diese Messung vermuten lässt.

Vor etwa einem Jahr lernten wir Lars Neumeister kennen. Der Wissenschaftler forscht und publiziert zu Pestiziden in der #Landwirtschaft. Uns beeindruckte er sofort, weil er sehr plausibel vorrechnen konnte: die von uns geforderte Halbierung der Pestizide in Baden-Württemberg wäre ganz einfach umzusetzen. Nun hat er wieder eine bahnbrechende Erkenntnis vorgelegt. Und die hat es in sich.

Neumeister weist in einer Langzeitbeobachtung nach: Alle Versprechen von Politik und Agrarindustrie, die Menge der Pestizide zu reduzieren sind gelogen. In Wirklichkeit steigt die Belastung mit chemischen Pestiziden seit Jahren kontinuierlich.

Was hat Neumeister gemacht? Um zu messen wie sich der Pestizideinsatz langfristig entwickelt, benötigt man aussagekräftige Daten. Bis 2019 gab es diese in Deutschland kaum zum Pestizideinsatz über einen längeren Zeitraum. Die Debatte um die krebserregende Wirkung von Glyphosat hat das fundamental geändert. Die wirkstoffspezifischen Absatzdaten 2005 bis 2015 wurden im Mai 2019 zur Verfügung gestellt. Die Daten für die Jahre 2016 bis 2018 wurden im Februar 2020 beantragt.

Neumeister hat das nun ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass es trotz aller gegenteiliger Versprechen zu keiner Pestizidreduktion in Deutschland kam.

Ganz im Gegenteil: Die Intensität des Pestizideinsatzes ist insgesamt angestiegen. Insbesondere hat die mit Herbiziden und Fungiziden behandelte Fläche stark zugenommen. Hochtoxische Wirkstoffe wurden sogar in größerer Menge abgesetzt.

In Baden-Württemberg haben wir durch das neue Artenschutzgesetz, das wir mit Eurer Hilfe gegen den Willen der Agrarlobby erzwungen haben, einen kleinen Hoffnungsschimmer auf Besserung. Aber ob sich in ganz Europa – und nur das wäre wirklich wirkungsvoll – etwas verbessert? Die neue Farm-to-Fork „Strategie“ der EU-Kommission will anscheinend die Pestizide reduzieren. Nur: die Formulierung ist derart gestaltet, dass möglicherweise auch Nichtstun zum Ziel führt. Das wäre zwar eine logische Fortsetzung der bisherigen, verlogenen, Agrarpolitik. Allerdings auch der sichere Tod für weitere Arten.

Was dagegen hilft? Der entschiedene Einsatz der Zivilgesellschaft natürlich! Wir zählen auf Euch.
Hier für #Artenschutz spenden
Wenn Ihr Ideen habt, wie sich Artenschutz und #Agrarwende im Ländle weiter voranbringen lassen und wir Politik und Landwirtschaft weiter ermuntern können, in Sachen Artenschutz aktiv zu bleiben: Meldet Euch gerne bei uns. Und leitet den Newsletter gerne auch weiter.

Liebe Grüße

David Gerstmeier & Tobias Miltenberger
Geschäftsführer proBiene
Copyright © 2020 Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen", All rights reserved.
You are receiving this email because you opted in via our website.

Our mailing address is:
Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen"
Rosenwiesstr. 17
Stuttgart 70567
Germany


 

Liebe Bienen-Freund*innen,


lasst uns nochmal über #Pestizide reden. Klar, das ist ein Dauerbrenner hier. Aber wir haben das Gefühl: Es braucht noch immer Argumente, um die Gefahr durch Pestizide zu betonen. Denn leider erweckt eine seltsame Allianz aus Politik und industrieller Landwirtschaft derzeit oft den Eindruck, einige NGOs würden in Sachen Pestizide übertreiben. In Wirklichkeit gehe der Einsatz von Chemie auf den Felder zurück. Das ist, wir müssen es so hart sagen, eine ziemlich dreiste Lüge.

Unsere Freunde vom Umweltinstitut München haben diese Woche eine Studie mit veröffentlicht, wonach flächendeckend in Deutschland Pestizidrückstände in der Atemluft sind. Heißt im Klartext: Wir alle atmen ständig Gifte ein, damit ein paar Agrarindustrielle in Deutschland billige Lebensmittel produzieren können.

Klingt wie ein Skandal? Ist auch einer. Dennoch ist die ganze Lage noch schlimmer, als diese Messung vermuten lässt.

Vor etwa einem Jahr lernten wir Lars Neumeister kennen. Der Wissenschaftler forscht und publiziert zu Pestiziden in der #Landwirtschaft. Uns beeindruckte er sofort, weil er sehr plausibel vorrechnen konnte: die von uns geforderte Halbierung der Pestizide in Baden-Württemberg wäre ganz einfach umzusetzen. Nun hat er wieder eine bahnbrechende Erkenntnis vorgelegt. Und die hat es in sich.

Neumeister weist in einer Langzeitbeobachtung nach: Alle Versprechen von Politik und Agrarindustrie, die Menge der Pestizide zu reduzieren sind gelogen. In Wirklichkeit steigt die Belastung mit chemischen Pestiziden seit Jahren kontinuierlich.

Was hat Neumeister gemacht? Um zu messen wie sich der Pestizideinsatz langfristig entwickelt, benötigt man aussagekräftige Daten. Bis 2019 gab es diese in Deutschland kaum zum Pestizideinsatz über einen längeren Zeitraum. Die Debatte um die krebserregende Wirkung von Glyphosat hat das fundamental geändert. Die wirkstoffspezifischen Absatzdaten 2005 bis 2015 wurden im Mai 2019 zur Verfügung gestellt. Die Daten für die Jahre 2016 bis 2018 wurden im Februar 2020 beantragt.

Neumeister hat das nun ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass es trotz aller gegenteiliger Versprechen zu keiner Pestizidreduktion in Deutschland kam.

Ganz im Gegenteil: Die Intensität des Pestizideinsatzes ist insgesamt angestiegen. Insbesondere hat die mit Herbiziden und Fungiziden behandelte Fläche stark zugenommen. Hochtoxische Wirkstoffe wurden sogar in größerer Menge abgesetzt.

In Baden-Württemberg haben wir durch das neue Artenschutzgesetz, das wir mit Eurer Hilfe gegen den Willen der Agrarlobby erzwungen haben, einen kleinen Hoffnungsschimmer auf Besserung. Aber ob sich in ganz Europa – und nur das wäre wirklich wirkungsvoll – etwas verbessert? Die neue Farm-to-Fork „Strategie“ der EU-Kommission will anscheinend die Pestizide reduzieren. Nur: die Formulierung ist derart gestaltet, dass möglicherweise auch Nichtstun zum Ziel führt. Das wäre zwar eine logische Fortsetzung der bisherigen, verlogenen, Agrarpolitik. Allerdings auch der sichere Tod für weitere Arten.

Was dagegen hilft? Der entschiedene Einsatz der Zivilgesellschaft natürlich! Wir zählen auf Euch.
Hier für #Artenschutz spenden
Wenn Ihr Ideen habt, wie sich Artenschutz und #Agrarwende im Ländle weiter voranbringen lassen und wir Politik und Landwirtschaft weiter ermuntern können, in Sachen Artenschutz aktiv zu bleiben: Meldet Euch gerne bei uns. Und leitet den Newsletter gerne auch weiter.

Liebe Grüße

David Gerstmeier & Tobias Miltenberger
Geschäftsführer proBiene
Copyright © 2020 Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen", All rights reserved.
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Rosenwiesstr. 17
Stuttgart 70567
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Wir stehen vor Gericht!


Liebe D*s,

am 15. September muss ich in Bozen vor Gericht erscheinen, weil ich die unbequeme Wahrheit ausgesprochen habe, dass Südtirol ein #Pestizid problem hat. Jeder zehnte Apfel in Europa stammt aus dem beliebten Urlaubsziel. Bis zu 20 Mal im Jahr wird in den Apfelplantagen gespritzt. Die Gifte verbreiten sich kilometerweit über die Luft und lassen sich sogar in Privatgärten innerhalb geschlossener Ortschaften und in abgelegenen Bergtälern noch nachweisen.

Mit der „Pestizidtirol“-Kampagne im Stil der Südtiroler Tourismus-Werbung haben wir 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass der hohe Gifteinsatz nicht zum Image unberührter Natur passt, mit dem die Ferienregion so gerne wirbt. Das ist mein Verbrechen in den Augen des Südtiroler Landesrats für Landwirtschaft Arnold Schuler: Zusammen mit über 1300 LandwirtInnen stellte er Strafanzeige gegen mich.

Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft in Bozen tatsächlich Anklage wegen übler Nachrede. Neben mir sitzt auch Alexander Schiebel, der Autor des Buchs und Films „Das Wunder von Mals“, auf der Anklagebank. Auch ihm wird vorgeworfen, die LandwirtInnen mit seiner Erzählung der Geschichte des pestizidfreien Dorfs *Mals zu diffamieren.

Die Vorbereitung auf den Strafgerichtsprozess hat ihn und das Umweltinstitut bereits viel Zeit und Geld gekostet, hohe Summen kommen noch auf uns zu. Wenn wir vor Gericht verlieren, könnten die Schadensersatzforderungen der Gegenseite außerdem unseren finanziellen Ruin bedeuten. Genau das scheint das Kalkül zu sein: Wir sollen eingeschüchtert und in unserer Arbeit massiv behindert werden. Doch wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen! Ganz im Gegenteil: Wir drehen das Blatt um und werden den Gerichtssaal als Bühne nutzen, um zu beweisen, dass in Südtirol zu viele gefährliche Pestizide eingesetzt werden.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie uns, die Wahrheit zu verteidigen und unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende.

Bei dem Gerichtsverfahren geht es aber nicht nur um mich und Alexander. Vor Gericht kämpfen wir für die Freiheit von uns allen, die industrielle Landwirtschaft in Südtirol und anderswo kritisieren zu dürfen, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Denn die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen – sondern ein Menschenrecht. Bitte helfen Sie uns dabei, dieses Recht vor Gericht zu verteidigen.

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Karl Bär
Referent für Agrar- und Handelspolitik
Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org

Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

#Tirol #Obstbau #Landwirtschaft
Tags: #dandelíon

via dandelion* client (Source)


 

Wir stehen vor Gericht!


Liebe D*s,

am 15. September muss ich in Bozen vor Gericht erscheinen, weil ich die unbequeme Wahrheit ausgesprochen habe, dass Südtirol ein #Pestizid problem hat. Jeder zehnte Apfel in Europa stammt aus dem beliebten Urlaubsziel. Bis zu 20 Mal im Jahr wird in den Apfelplantagen gespritzt. Die Gifte verbreiten sich kilometerweit über die Luft und lassen sich sogar in Privatgärten innerhalb geschlossener Ortschaften und in abgelegenen Bergtälern noch nachweisen.

Mit der „Pestizidtirol“-Kampagne im Stil der Südtiroler Tourismus-Werbung haben wir 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass der hohe Gifteinsatz nicht zum Image unberührter Natur passt, mit dem die Ferienregion so gerne wirbt. Das ist mein Verbrechen in den Augen des Südtiroler Landesrats für Landwirtschaft Arnold Schuler: Zusammen mit über 1300 LandwirtInnen stellte er Strafanzeige gegen mich.

Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft in Bozen tatsächlich Anklage wegen übler Nachrede. Neben mir sitzt auch Alexander Schiebel, der Autor des Buchs und Films „Das Wunder von Mals“, auf der Anklagebank. Auch ihm wird vorgeworfen, die LandwirtInnen mit seiner Erzählung der Geschichte des pestizidfreien Dorfs *Mals zu diffamieren.

Die Vorbereitung auf den Strafgerichtsprozess hat ihn und das Umweltinstitut bereits viel Zeit und Geld gekostet, hohe Summen kommen noch auf uns zu. Wenn wir vor Gericht verlieren, könnten die Schadensersatzforderungen der Gegenseite außerdem unseren finanziellen Ruin bedeuten. Genau das scheint das Kalkül zu sein: Wir sollen eingeschüchtert und in unserer Arbeit massiv behindert werden. Doch wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen! Ganz im Gegenteil: Wir drehen das Blatt um und werden den Gerichtssaal als Bühne nutzen, um zu beweisen, dass in Südtirol zu viele gefährliche Pestizide eingesetzt werden.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie uns, die Wahrheit zu verteidigen und unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende.

Bei dem Gerichtsverfahren geht es aber nicht nur um mich und Alexander. Vor Gericht kämpfen wir für die Freiheit von uns allen, die industrielle Landwirtschaft in Südtirol und anderswo kritisieren zu dürfen, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Denn die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen – sondern ein Menschenrecht. Bitte helfen Sie uns dabei, dieses Recht vor Gericht zu verteidigen.

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Karl Bär
Referent für Agrar- und Handelspolitik
Umweltinstitut München e.V.
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#Tirol #Obstbau #Landwirtschaft
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Wir stehen vor Gericht!


Liebe D*s,

am 15. September muss ich in Bozen vor Gericht erscheinen, weil ich die unbequeme Wahrheit ausgesprochen habe, dass Südtirol ein #Pestizid problem hat. Jeder zehnte Apfel in Europa stammt aus dem beliebten Urlaubsziel. Bis zu 20 Mal im Jahr wird in den Apfelplantagen gespritzt. Die Gifte verbreiten sich kilometerweit über die Luft und lassen sich sogar in Privatgärten innerhalb geschlossener Ortschaften und in abgelegenen Bergtälern noch nachweisen.

Mit der „Pestizidtirol“-Kampagne im Stil der Südtiroler Tourismus-Werbung haben wir 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass der hohe Gifteinsatz nicht zum Image unberührter Natur passt, mit dem die Ferienregion so gerne wirbt. Das ist mein Verbrechen in den Augen des Südtiroler Landesrats für Landwirtschaft Arnold Schuler: Zusammen mit über 1300 LandwirtInnen stellte er Strafanzeige gegen mich.

Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft in Bozen tatsächlich Anklage wegen übler Nachrede. Neben mir sitzt auch Alexander Schiebel, der Autor des Buchs und Films „Das Wunder von Mals“, auf der Anklagebank. Auch ihm wird vorgeworfen, die LandwirtInnen mit seiner Erzählung der Geschichte des pestizidfreien Dorfs *Mals zu diffamieren.

Die Vorbereitung auf den Strafgerichtsprozess hat ihn und das Umweltinstitut bereits viel Zeit und Geld gekostet, hohe Summen kommen noch auf uns zu. Wenn wir vor Gericht verlieren, könnten die Schadensersatzforderungen der Gegenseite außerdem unseren finanziellen Ruin bedeuten. Genau das scheint das Kalkül zu sein: Wir sollen eingeschüchtert und in unserer Arbeit massiv behindert werden. Doch wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen! Ganz im Gegenteil: Wir drehen das Blatt um und werden den Gerichtssaal als Bühne nutzen, um zu beweisen, dass in Südtirol zu viele gefährliche Pestizide eingesetzt werden.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie uns, die Wahrheit zu verteidigen und unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende.

Bei dem Gerichtsverfahren geht es aber nicht nur um mich und Alexander. Vor Gericht kämpfen wir für die Freiheit von uns allen, die industrielle Landwirtschaft in Südtirol und anderswo kritisieren zu dürfen, ohne Repressalien fürchten zu müssen. Denn die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen – sondern ein Menschenrecht. Bitte helfen Sie uns dabei, dieses Recht vor Gericht zu verteidigen.

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Karl Bär
Referent für Agrar- und Handelspolitik
Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org

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#Tirol #Obstbau #Landwirtschaft
Tags: #dandelíon

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Tod einer Saisonarbeiterin


Ein Landwirt beutete in Bayern Arbeiter aus. 2018 starb eine Ukrainerin, nachdem sie über Schmerzen geklagt hatte und nicht behandelt wurde. http://www.taz.de/Arbeitsbedingungen-fuer-Erntehelfer/!5704243/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Erntehelfer #Landwirtschaft #Ausbeutung


 

Tod einer Saisonarbeiterin


Ein Landwirt beutete in Bayern Arbeiter aus. 2018 starb eine Ukrainerin, nachdem sie über Schmerzen geklagt hatte und nicht behandelt wurde. http://www.taz.de/Arbeitsbedingungen-fuer-Erntehelfer/!5704243/
#taz #tazgezwitscher #tageszeitung #Erntehelfer #Landwirtschaft #Ausbeutung