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Items tagged with: Diktatur


 
Andreza und Josimas sind seit mehreren Jahrzehnten in #Anarchismus und #Aktivismus involviert - sie spielen in Bands, organisieren Veranstaltungen und veröffentlichen Platten, Zines und #Bücher. Josimas war einer der Gründer von Germinal (2000) und Andreza war an der Gründung von Espaço Impróprio (2003) beteiligt, zwei wichtigen autonomen anarchistischen Kollektiven in São Paulo. Josimas hat in den Bands Execradores, Metropolixo, Clangor, Diskontroll, und Amor, protesto e ódio gespielt. Andreza hat in Skirt, One Day Kills, Out of Season und Retórica gespielt. Außerdem haben sie zusammen in Você Tem que Desistir und TuNa gespielt.
Zu ihren aktuellen Projekten gehören Semente Negra (›Schwarze Saat‹), ein ökologisches Projekt im atlantischen #Regenwald und der Standort von Cultive Resistência (›Widerstand kultivieren‹), einem Kollektiv, das Do-it-yourself-Kultur, #Permakultur, #Anarchismus, #Punk, #Feminismus, #Antirassismus, #Veganismus, #LGBTQIA+ -Themen und indigene Rechte fördert; No Gods No Masters, sowohl ein Vertrieb als auch ein jährliches Festival, das Anarchist:innen, Punks und Indigene aus der ganzen #Welt zusammenbringt; und Vivência na Aldeia, ein seit neun Jahren laufendes indigenes Solidaritätsprojekt.

https://de.crimethinc.com/2021/02/18/von-punk-zu-indigener-solidaritat-vier-jahrzehnte-anarchismus-in-brasilien
#brasilien #brazil #diy #untergrund #mst #mtst #pga #acab #diktatur #bolsonaro #solidarität


 
eine gute einschätzung hier, bei mdr:

Überrascht hat mich, dass man aus den Erfahrungen in anderen Städten keine Konsequenzen gezogen hat, nicht gelernt hat zu sagen: "Wir gehen konsequent gegen jene vor, die die Auflagen für diese Versammlung ganz bewusst negieren, die keinen Abstand einhalten, die keine #Maske tragen." Man hat bei der zentralen Kundgebung auf dem Augustusplatz tatsächlich zweieinhalb Stunden gewartet, bis die #Polizei die Versammlung aufgelöst hat aufgrund der nicht eingehaltenen Auflagen. Das kennen wir auch von anderen Städten. Dass man da sehr zurückhaltend ist, immer wieder einredet, immer wieder Durchsagen macht, sehr viel auch mit den Organisatoren kommuniziert.
Die machen das allerdings zum Konzept, sich dem zu widersetzen. Ich habe auf der Bühne Vortragsredner der "Querdenker" gehört, die sagen: "Wir erinnern sie oder euch jetzt an die Auflagen durch die Polizei, Masken zu tragen, Abstände einzuhalten". Aber jeder, der vor der Bühne steht, kennt dieses Spielchen, dass man sich das anhört, aber sich dem trotzdem widersetzt, weil man ganz genau weiß, dass die Polizei davor zurückscheut, konsequent zu handeln.
Dass sich aus dieser schließlich doch aufgelösten Versammlung eine Menschenmasse in Richtung Leipziger Ring bewegt hat - wo man ja ursprünglich einen Aufzug stattfinden lassen wollte, der nicht genehmigt wurde, um dort hinter einem Wellenbrecher aus Rechtsextremisten und Hooligans, die in der Auseinandersetzung mit der Polizei auf der Höhe des Willy-Brandt-Platzes ein Durchbruch erzwangen, und die friedlich hinter ihnen einströmende Masse dann den Ring betreten konnte - auch das ist keine Überraschung gewesen.
(...) Das ist ja die hybride Strategie, die dahinter steckt. Das haben wir nicht nur in #Leipzig so beobachtet, sondern an vielen anderen Orten in #Deutschland. Jemand, der völlig unvermittelt auf den Platz kommt - wie ihre Kollegin, das erleben wir übrigens von vielen anderen Journalisten, die in der aktuellen Berichterstattung sind - die stoßen auf die beschriebene friedliche Menge von Menschen, die aus ganz Deutschland, aus #Mannheim, aus #Heidelberg, aus #Erfurt, aus #Berlin dorthin gereist sind, sich den "Querdenkern" angeschlossen haben, keine organisierten Hooligans oder Rechtsextremisten sind. Einen #Rechtsextremisten zu erkennen, ist nicht so einfach, wie man sich das landläufig vorstellt.
(...) Wir haben aber auf der anderen Seite am Samstag rechtsextremistische Gruppierungen von Nordrhein-Westfalen bis nach #Sachsen, #Brandenburg, #Sachsen-Anhalt, #Mecklenburg-Vorpommern, #Thüringen, die nach Leipzig angereist waren, um genau dieses scheinbar friedliche Demonstrationsgeschehen zu eskalieren. Das ist ihnen schon bei einer Großdemonstration in Berlin am 29. August gelungen, wo zum Teil dieselben Personen bei Ausschreitungen vor der russischen Botschaft Unter den Linden gegen die Polizei vorgegangen sind, die an anderen Stellen in Berlin Durchbrüche gegen die Polizei initiiert hatten. Insofern ist diese "Querdenker"-Bewegung eine, die sehr arbeitsteilig vorgeht.
(...) Bei dieser Situation, die im Video zu sehen ist, war ich zugegen, habe das gesehen. Ich habe mir bekannte Rechtsextremisten gesehen, #Hooligans, die dort Polizisten angegriffen, mit Flaschen beworfen haben, mit Straßenschildern, mit Absperrungen. Ich rede hier von einer überschaubaren Zahl im Bereich von mehreren Hundert organisierten Rechtsextremisten, die genau zu diesem Ziel dort angereist waren. Die haben sich eben nicht auf dem Augustusplatz bei dieser friedlichen Kundgebung mit versammelt, sondern waren von Anfang an im östlichen Bereich des Hauptbahnhofs.
Diese Stelle hatten sie als ihren Angriffsschwerpunkt gegen die Polizei definiert, sodass dann im Nachgang die friedliche Masse, von denen sehr viele Menschen diese Ausschreitungen dort überhaupt nicht mitbekommen haben, die das nicht gesehen haben, nachströmen konnten, um dann zu Zehntausenden in einem Gefühl der Selbstermächtigung über den Leipziger Ring zu ziehen und zu singen: "Oh, wie ist das schön' und '#Frieden, #Freiheit, keine #Diktatur".

https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/querdenker-demo-anaylse-strategie-100.html
#querdenken #nazis


 
89 Min.
Verfügbar vom 18/08/2020 bis 23/10/2020

Durch Mord zur absoluten Macht - Hitler dezimiert die SA


https://www.arte.tv/de/videos/086122-000-A/durch-mord-zur-absoluten-macht/
Im Juni 1934 beschließt #Hitler, die mächtige Führungsriege der SA auszuschalten. Mit gezückter Pistole betritt er am 30. Juni das Hotel Hanselbauer in Bad Wiessee, in dem sein Duzfreund Ernst Röhm und weitere SA-Funktionäre logieren. Die insgesamt dreitägige Mordaktion in den eigenen Reihen ist als "Nacht der langen Messer" in die Geschichte eingegangen.
Die dreitägige Mordaktion der Nationalsozialisten vom 30. Juni bis 2. Juli 1934, um Gegner und Konkurrenten in den eigenen Reihen und im bürgerlichen Lager auszuschalten, sollte als "Nacht der langen Messer" in die Geschichte eingehen. Um sich die uneingeschränkte Macht im Reich zu sichern und seine Visionen von der deutschen Vorherrschaft über Europa voranzutreiben, musste Hitler die Schlagkraft der SA brechen, denn die Sturmabteilung war mit 3,5 Millionen Mitgliedern um ein Vielfaches größer als die 100.000 Mann starke Reichswehr. Röhm forderte eine "zweite nationale Revolution" mit einer radikalen sozialen Umgestaltung. In "seiner" #SA sah Röhm den Kern einer neu zu gründenden "Volksmiliz", der er auch die Reichswehr einverleiben wollte. Hitler wollte keinen erfahrenen Militärführer neben sich haben. Er beschloss, den Stabschef der SA auszuschalten. Ernst #Röhm war sein Waffenbruder, Duzfreund und Vertrauter, den er bewunderte und fürchtete. Mit gezückter Pistole stürmt Hitler am Morgen des 30. Juni das Hotel Hanselbauer in Bad Wiessee am Tegernsee, in dem Ernst Röhm und weitere SA-Funktionäre logieren. Ihn als Verräter beschimpfend verhaftet der Reichskanzler seinen alten Kampfgenossen persönlich. Alle im Hotel zum Teil noch schlafenden SA-Führer werden von der SS verhaftet und in die Strafanstalt München-Stadelheim gebracht. 19 werden von einem Exekutionskommando der SS sofort erschossen. Das letzte Opfer ist am 1. Juli 1934 Ernst Röhm. Im Zuge der Aktion wurden vor allem in Bayern unter Hitler und in Berlin unter #Göring und #Himmler, aber auch im restlichen Reich insgesamt etwa 200 Menschen von #SS, SD und #Gestapo liquidiert: innerparteiliche Gegner, Mitarbeiter des Vizekanzlers von Papen, deutschnationale Politiker, der General und letzte Reichskanzler der Weimarer Republik Kurt von Schleicher und dessen Frau, General von Bredow, Hitlers linker Opponent Gregor Strasser, der Katholik Erich Klausener und auch einige SS-Leute. Die nationalsozialistische #Propaganda stellte die Morde als präventive Maßnahme gegen einen bevorstehenden #Putsch der SA unter Röhm – den sogenannten #Röhm-Putsch – dar. In Wirklichkeit handelte es sich um eine #Säuberungsaktion. Die #Erschießungen wurden post factum per Gesetz zur sogenannten #Staatsnotwehr erklärt: "Die zur Niederschlagung hoch- und landesverräterischer Angriffe am 30. Juni, 1. und 2. Juli 1934 vollzogenen Maßnahmen sind als Staatsnotwehr rechtens." Die "Nacht der langen Messer" gebar ein Monster mit zwei Gesichtern: Nach dem Brudermord zeigte sich Hitler als zu jeglichem Verbrechen fähig. Im Deutschen Reich nahm die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ihren Lauf. Der #Rechtsstaat war beendet. Der #Dokumentarfilm rollt die Ereignisse chronologisch auf und lässt zahlreiche Historiker aus Deutschland und Frankreich zu Wort kommen.
#Nationalsozialismus
#Weimarer Republik #Verfassung
#Diktatur #Totalitarismus
#Verschwörung


 
89 Min.
Verfügbar vom 18/08/2020 bis 23/10/2020

Durch Mord zur absoluten Macht - Hitler dezimiert die SA


https://www.arte.tv/de/videos/086122-000-A/durch-mord-zur-absoluten-macht/
Im Juni 1934 beschließt #Hitler, die mächtige Führungsriege der SA auszuschalten. Mit gezückter Pistole betritt er am 30. Juni das Hotel Hanselbauer in Bad Wiessee, in dem sein Duzfreund Ernst Röhm und weitere SA-Funktionäre logieren. Die insgesamt dreitägige Mordaktion in den eigenen Reihen ist als "Nacht der langen Messer" in die Geschichte eingegangen.
Die dreitägige Mordaktion der Nationalsozialisten vom 30. Juni bis 2. Juli 1934, um Gegner und Konkurrenten in den eigenen Reihen und im bürgerlichen Lager auszuschalten, sollte als "Nacht der langen Messer" in die Geschichte eingehen. Um sich die uneingeschränkte Macht im Reich zu sichern und seine Visionen von der deutschen Vorherrschaft über Europa voranzutreiben, musste Hitler die Schlagkraft der SA brechen, denn die Sturmabteilung war mit 3,5 Millionen Mitgliedern um ein Vielfaches größer als die 100.000 Mann starke Reichswehr. Röhm forderte eine "zweite nationale Revolution" mit einer radikalen sozialen Umgestaltung. In "seiner" #SA sah Röhm den Kern einer neu zu gründenden "Volksmiliz", der er auch die Reichswehr einverleiben wollte. Hitler wollte keinen erfahrenen Militärführer neben sich haben. Er beschloss, den Stabschef der SA auszuschalten. Ernst #Röhm war sein Waffenbruder, Duzfreund und Vertrauter, den er bewunderte und fürchtete. Mit gezückter Pistole stürmt Hitler am Morgen des 30. Juni das Hotel Hanselbauer in Bad Wiessee am Tegernsee, in dem Ernst Röhm und weitere SA-Funktionäre logieren. Ihn als Verräter beschimpfend verhaftet der Reichskanzler seinen alten Kampfgenossen persönlich. Alle im Hotel zum Teil noch schlafenden SA-Führer werden von der SS verhaftet und in die Strafanstalt München-Stadelheim gebracht. 19 werden von einem Exekutionskommando der SS sofort erschossen. Das letzte Opfer ist am 1. Juli 1934 Ernst Röhm. Im Zuge der Aktion wurden vor allem in Bayern unter Hitler und in Berlin unter #Göring und #Himmler, aber auch im restlichen Reich insgesamt etwa 200 Menschen von #SS, SD und #Gestapo liquidiert: innerparteiliche Gegner, Mitarbeiter des Vizekanzlers von Papen, deutschnationale Politiker, der General und letzte Reichskanzler der Weimarer Republik Kurt von Schleicher und dessen Frau, General von Bredow, Hitlers linker Opponent Gregor Strasser, der Katholik Erich Klausener und auch einige SS-Leute. Die nationalsozialistische #Propaganda stellte die Morde als präventive Maßnahme gegen einen bevorstehenden #Putsch der SA unter Röhm – den sogenannten #Röhm-Putsch – dar. In Wirklichkeit handelte es sich um eine #Säuberungsaktion. Die #Erschießungen wurden post factum per Gesetz zur sogenannten #Staatsnotwehr erklärt: "Die zur Niederschlagung hoch- und landesverräterischer Angriffe am 30. Juni, 1. und 2. Juli 1934 vollzogenen Maßnahmen sind als Staatsnotwehr rechtens." Die "Nacht der langen Messer" gebar ein Monster mit zwei Gesichtern: Nach dem Brudermord zeigte sich Hitler als zu jeglichem Verbrechen fähig. Im Deutschen Reich nahm die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ihren Lauf. Der #Rechtsstaat war beendet. Der #Dokumentarfilm rollt die Ereignisse chronologisch auf und lässt zahlreiche Historiker aus Deutschland und Frankreich zu Wort kommen.
#Nationalsozialismus
#Weimarer Republik #Verfassung
#Diktatur #Totalitarismus
#Verschwörung