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Items tagged with: Bildung


 
Die #OpenSource Community gewährt spannende Einblicke in aktuellste Projekte für mehr #DigitaleSouveränität.

Auch datenschutzkonforme Lösungen für die Bereiche #Bildung & #Publicsector werden präsentiert.

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Ab 2026 besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf #Ganztagsbetreuung an #Grundschulen.

Mal abgesehen davon, dass ich Ganztagsbetreuung in weiten Teilen für Humbug halte:

Die Infrastruktur dazu sollen als zuständige Schulträger die Kommunen finanzieren. Die rechnen mit Ausgaben in Höhe von zusätzlich mind. 1 Milliarde Euro. Außer in Mainz, wo sie dank Biontech gerade nicht wissen, wie sie die ganze Gewerbesteuer verballern können, dürfte das die chronisch klammen Kassen der Kommunen ziemlich herausfordern.

Doof jetzt, dass die Grundschulen keine Boot-Camps der Bundeswehr sind. Die wird ja demnächst mit 170 Milliarden Euro beworfen, um endlich mal wieder ordentlich Krieg spielen zu dürfen.

Niemand soll mir je wieder sagen, wir hätten kein Geld für ordentliche Schulausstattung.

Wir haben kein Geldproblem.

Wir haben ein Grundwerte- und Prioritätenproblem.

#Bildung
#OGS
#Prioritäten


 
Ab 2026 besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf #Ganztagsbetreuung an #Grundschulen.

Mal abgesehen davon, dass ich Ganztagsbetreuung in weiten Teilen für Humbug halte:

Die Infrastruktur dazu sollen als zuständige Schulträger die Kommunen finanzieren. Die rechnen mit Ausgaben in Höhe von zusätzlich mind. 1 Milliarde Euro. Außer in Mainz, wo sie dank Biontech gerade nicht wissen, wie sie die ganze Gewerbesteuer verballern können, dürfte das die chronisch klammen Kassen der Kommunen ziemlich herausfordern.

Doof jetzt, dass die Grundschulen keine Boot-Camps der Bundeswehr sind. Die wird ja demnächst mit 170 Milliarden Euro beworfen, um endlich mal wieder ordentlich Krieg spielen zu dürfen.

Niemand soll mir je wieder sagen, wir hätten kein Geld für ordentliche Schulausstattung.

Wir haben kein Geldproblem.

Wir haben ein Grundwerte- und Prioritätenproblem.

#Bildung
#OGS
#Prioritäten


 
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Digitalpakt darf nicht zur Shoppingtour verkommen


Öffentliche Gelder, Öffentlicher Code

Schon bevor man mit den Milliarden so um sich warf, hatte die Bundesregierung im letzten Jahr 500 Millionen für den Digitalpakt Schule locker gemacht. Das Geld würde auch dringend gebraucht, um wirkliche Medienkompetenz den Schülern und vor allem auch den Lehrern näher zu bringen.

Doch was mit dem Geld gemacht werden soll ist Ländersache - das ist vielleicht noch richtig - aber im Endeffekt wird daraus nur eine Shoppingtour der einzelnen Schulen. Das Ziel sollte jedoch nicht ein zusätzliches Tablet oder ein weiterer Computerraum sein, den die Schüler nur ehrfürchtig - eher gelangweilt - mit dem Lehrer betreten dürfen.

Die Ziele sollten sein
  • Grundlagenwissen in den Informationstechnologien erwerben können,
  • Nutzen und Gefahren verschiedener Anwendungen einschätzen können und
  • die gesellschaftlichen Folgen von Informationstechnologien verstehen.
Um diese Ziele zu erfüllen, müssen die LehrerInnen und die Schulen in der Lage sind, entsprechende pädagogische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Davon sind wir weit entfernt. LehrerInnen, die den Begriff Open Source und Free Software richtig erklären können sind ein kleine Minderheit.

Öffentliche Daten nutzen - private Daten schützen

Auch dieses wichtige Prinzip, eigentlich an den vielen Beispielen von Datenskandalen leicht zu erklären, ist bisher kein Bestandteil in den Lehrplänen der Schulen. Deshalb kritisiert z.B. auch der Chaos Computer Club (Ffm)
  • In der vorliegenden Erklärung des Kultusministeriums ist nicht zu erkennen, welchen tatsächlichen Anteil die dringend erforderliche LehrerInnenbildung an den Investitionen haben soll.
  • Zur Umsetzung des Digitalpakts sind die Schulen gezwungen, ein pädagogisches Konzept zu erstellen. Viele, vor allem kleinere Schulen, sind damit vollkommen überfordert. Es gibt nur unzureichende Unterstützung durch das Kultusministerium.
  • Es gibt auch kein ausgearbeitetes Konzept der Landesregierung, wie „Bildung in der Digitalen Welt“ in Hessen realisiert werden soll.
Daher schlägt der CCC (der Landesregierung Hessen) vor, folgende erste Schritte zu gehen:
  • Die Landesregierung legt in Euro und Cent offen, welchen Anteil die LehrerInnenbildung („Digitale Schule Hessen“) an den zur Verfügung stehenden Mitteln haben wird. Sie sorgt für die benötigten Entlastungsstunden zur Weiterbildung.
  • Die Landesregierung erstellt einen Rahmenplan für alle Schulen, so dass auch kleine Schulen ein pädagogisches Konzept erstellen können. Die digitale Lebenswelt ist dabei fächerübergreifend zu berücksichtigen.
  • Die Landesregierung erstellt in Zusammenarbeit mit Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und kompetenten Einzelpersonen ein Konzept, wie der Beschluss der KMK-Konferenz vom Dez. 2016 umgesetzt werden soll.
  • Die Landesregierung fördert grundsätzlich die Einführung von Open-Source-Software. Der Grundsatz sollte lauten: „Public Money – Public Code“.
Nur durch pädagogische Konzepte, die ein kritisches Hinterfragen der Abhängigkeiten von den Internetgiganten wie Amazon, Facebook, Apple, Google ermöglichen, kann es erreicht werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht zu Medienkonsumenten sondern zu denkenden Persönlichkeiten entwickeln.

Die Corona-Krise hat viele Schulen wegen der Notwendigkeit schnell Heimarbeitsplätze zu realisieren, noch mehr zur Anschaffung von Hardware gedrängt, anstatt sich mit den Lerninhalten zu beschäftigen. Die Sommerferien geben nun etwas Zeit das Versäumte nachzuholen, zumindest theoretisch ....

PS. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir unser Bildungsprogramm schon 2010 auf dem Berliner Linuxtag mit digitaler Kraft verteilen lassen.

Mehr dazu bei https://ccc-ffm.de/2019/06/der-digitalpakt-eine-halbe-milliarde-fuer-eine-halbe-sache/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7307-20200624-digitalpakt-darf-nicht-zur-shoppingtour-verkommen.htm

#Digitalpakt #Schulen #Bildung #Datenpannen #Datenskandale #Smartphone #Handy #Google #Apple #Facebook #Amazon #Transparenz #Informationsfreiheit #FreeSoftware #OpenSource #Ergonomie


 
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Digitalpakt darf nicht zur Shoppingtour verkommen


Öffentliche Gelder, Öffentlicher Code

Schon bevor man mit den Milliarden so um sich warf, hatte die Bundesregierung im letzten Jahr 500 Millionen für den Digitalpakt Schule locker gemacht. Das Geld würde auch dringend gebraucht, um wirkliche Medienkompetenz den Schülern und vor allem auch den Lehrern näher zu bringen.

Doch was mit dem Geld gemacht werden soll ist Ländersache - das ist vielleicht noch richtig - aber im Endeffekt wird daraus nur eine Shoppingtour der einzelnen Schulen. Das Ziel sollte jedoch nicht ein zusätzliches Tablet oder ein weiterer Computerraum sein, den die Schüler nur ehrfürchtig - eher gelangweilt - mit dem Lehrer betreten dürfen.

Die Ziele sollten sein
  • Grundlagenwissen in den Informationstechnologien erwerben können,
  • Nutzen und Gefahren verschiedener Anwendungen einschätzen können und
  • die gesellschaftlichen Folgen von Informationstechnologien verstehen.
Um diese Ziele zu erfüllen, müssen die LehrerInnen und die Schulen in der Lage sind, entsprechende pädagogische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Davon sind wir weit entfernt. LehrerInnen, die den Begriff Open Source und Free Software richtig erklären können sind ein kleine Minderheit.

Öffentliche Daten nutzen - private Daten schützen

Auch dieses wichtige Prinzip, eigentlich an den vielen Beispielen von Datenskandalen leicht zu erklären, ist bisher kein Bestandteil in den Lehrplänen der Schulen. Deshalb kritisiert z.B. auch der Chaos Computer Club (Ffm)
  • In der vorliegenden Erklärung des Kultusministeriums ist nicht zu erkennen, welchen tatsächlichen Anteil die dringend erforderliche LehrerInnenbildung an den Investitionen haben soll.
  • Zur Umsetzung des Digitalpakts sind die Schulen gezwungen, ein pädagogisches Konzept zu erstellen. Viele, vor allem kleinere Schulen, sind damit vollkommen überfordert. Es gibt nur unzureichende Unterstützung durch das Kultusministerium.
  • Es gibt auch kein ausgearbeitetes Konzept der Landesregierung, wie „Bildung in der Digitalen Welt“ in Hessen realisiert werden soll.
Daher schlägt der CCC (der Landesregierung Hessen) vor, folgende erste Schritte zu gehen:
  • Die Landesregierung legt in Euro und Cent offen, welchen Anteil die LehrerInnenbildung („Digitale Schule Hessen“) an den zur Verfügung stehenden Mitteln haben wird. Sie sorgt für die benötigten Entlastungsstunden zur Weiterbildung.
  • Die Landesregierung erstellt einen Rahmenplan für alle Schulen, so dass auch kleine Schulen ein pädagogisches Konzept erstellen können. Die digitale Lebenswelt ist dabei fächerübergreifend zu berücksichtigen.
  • Die Landesregierung erstellt in Zusammenarbeit mit Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und kompetenten Einzelpersonen ein Konzept, wie der Beschluss der KMK-Konferenz vom Dez. 2016 umgesetzt werden soll.
  • Die Landesregierung fördert grundsätzlich die Einführung von Open-Source-Software. Der Grundsatz sollte lauten: „Public Money – Public Code“.
Nur durch pädagogische Konzepte, die ein kritisches Hinterfragen der Abhängigkeiten von den Internetgiganten wie Amazon, Facebook, Apple, Google ermöglichen, kann es erreicht werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht zu Medienkonsumenten sondern zu denkenden Persönlichkeiten entwickeln.

Die Corona-Krise hat viele Schulen wegen der Notwendigkeit schnell Heimarbeitsplätze zu realisieren, noch mehr zur Anschaffung von Hardware gedrängt, anstatt sich mit den Lerninhalten zu beschäftigen. Die Sommerferien geben nun etwas Zeit das Versäumte nachzuholen, zumindest theoretisch ....

PS. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir unser Bildungsprogramm schon 2010 auf dem Berliner Linuxtag mit digitaler Kraft verteilen lassen.

Mehr dazu bei https://ccc-ffm.de/2019/06/der-digitalpakt-eine-halbe-milliarde-fuer-eine-halbe-sache/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7307-20200624-digitalpakt-darf-nicht-zur-shoppingtour-verkommen.htm

#Digitalpakt #Schulen #Bildung #Datenpannen #Datenskandale #Smartphone #Handy #Google #Apple #Facebook #Amazon #Transparenz #Informationsfreiheit #FreeSoftware #OpenSource #Ergonomie


 
Ich such grad nach Begrifflichkeiten, nach Bezeichnungen für den individuellen Bildungsprozess. Sowas wie Paideia zum Beispiel.

Mich nervt gerade an das man mal wieder alle Hörbucher nur in Richtung #Personal #Development for #Business findet. Hatte mir ein #Hörbuch zum Thema #Shaolin runtergeladen weil mich die #Philosophie und #Weltanschauung interessiert. Bekommrn habe ich einen Ratgeber wie man die Werte der Shaolin im Berufsleben umsetzt. Und normalerweise mache ich einen Bogen um sowas wenn ich kann. Selbe Situation im Bereich #Gamification oder #Storytelling. Das sind faszinierende Themenbereiche aber der Fokus der Veröffentlichungen liegt meistens auf der Arbeitswelt und den persönlichen Karrierechancen.

Meiner persönlichen Meinung nach ist #Bildung ein lebenslanger #Prozess umd umfasst eben nicht nur die geistige Ausbildung sondern auch die körperliche, ethische und spirituelle. Wovon ich gar nichts halte ist das #Giesskannenprinzip und Schule als #Erziehungseinrichtung, aber die Realität sieht halt anders aus.

Warum gibt es eigentlich kein #anarchistisches #Bildungsideal? Mir ist jedenfalls keines bekannt. Der Mensch muss doch auch an sich arbeiten und sich entwickeln ohne das der Fokus auf der Arbeit liegt, Marx hatte da erste Ansätze, aber Marx ist gefühlt auch wieder zu arbeitsfixiert.

Wie gesagt, ich suche nach Begrifflichkeiten und nach Konzepten in der Richtung. Ich hoffe ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt.


 

Unsere Forderungen

  • Open-Source-Software als wesentliches Kriterium bei Ausschreibungen: In Ausschreibungen werden die spezifischen Eigenschaften von Open-Source-Software oft nicht berücksichtigt. Das muss sich ändern – im Interesse der Öffentlichkeit muss Open-Source-Software bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand ein wesentliches Kriterium sein.
  • Echtes Open-Source! Echte und freie Open-Source-Software entspricht der Definition von FOSS. Sie steht immer öffentlich im Quellcode zur Verfügung und ist lizenzkostenfrei nutz- und änderbar. Einblicknahme in Quellcode nach Kauf einer Lizenz ist kein Open Source!
  • Bildung über Open-Source-Software: Freie Open-Source-Software ist ein vitaler Bereich der deutschen Bildungslandschaft und muss aus den Bildungseinrichtungen heraus weiterentwickelt werden.
  • Digitalisierung seit 20 Jahren: Die „Communities“ für Open-Source-Software an Bildungseinrichtungen besitzen unschätzbares Know How für Digitalisierung, das in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut wurde, topaktuell und weltweit führend ist. Dieses Wissen muss unterstützt und genutzt werden.
  • Unterstützung für Software Communities im Bildungsbereich zur Entwicklung freier Software (gem. GPL 3 und FOSS). Hiermit wird kritische Infrastruktur gestützt und nachhaltig aufgestellt.
  • Förderung des freien Austausches: Umsetzung einer offenen und interoperablen Infrastruktur für alle Open-Source-LMS zum Austausch von freien Bildungsmaterialien (Open Educational Resources).
  • Förderung der Entwicklung: Bereitstellung von öffentlichen Mitteln zur kontinuierlichen Verbesserung der freien und offenen Open-Source-Plattformen gemäß dem Prinzip „Public money – public code“, etwa im Hinblick auf Inklusion, Diversität und neue Nutzungsformen.
  • Länderübergreifende Entwicklung eines Konzeptes für die Weiterentwicklung von Open-Source-Software Lösungen an deutschen Bildungseinrichtungen auf Bundesebene. Aufgrund der bundesweit aufgestellten Communities bietet sich eine länderübergreifende Umsetzung eines solchen Konzeptes an.
  • Verankerung eines Grundsatzes der Offenheit bei der Auswahl, dem Betrieb und der Weiterentwicklung von Open-Source-Lern-Infrastrukturen an Bildungseinrichtungen, der den Gedanken von Open Education und Open Science folgt.
  • Strukturen statt Lizenzen: Statt für die Nutzung kommerzieller Software Lizenzgebühren zu zahlen, muss die Öffentliche Hand nachhaltige Infrastrukturen für Bildung finanziell und personell stärken, damit der Einsatz von Open-Source-Software für alle Bildungseinrichtungen einfach möglich ist.
Mai 2020

https://www.opensourcelms.de/

Wenn Du diese Forderungen unterstützen würdest und Kontakte in den deutschen Hochschulen hast, leite das hier bitte weiter. Aktuell besteht das Problem, dass in der Politik die Erkenntnis durchsickert, dass Open Source Software ganz cool ist (was gut ist), aber Unternehmen wie T-Systems, SharePoint und SAP Lobbyarbeit machen in dem Sinne, dass sie auch Open Source Software anbieten würden. Dahinter stecken entweder Lizenzkostenmodelle, mit denen man Einblick in den Quellcode bekommt (aber der Code selbst ist nicht unter einer FOSS Lizenz wie GPL) oder aber es werden immer nur unwichtige Teile des Programmes unter einer echten FOSS Lizenz gestellt oder aber die denken sich eigene Lizenzen aus, die angeblich Open Source Lizenzen wären, aber von der FSF als unfreie Lizenzen angesehen werden und damit keine FOSS Lizenzen sind. Diese Art von Open Source wollen wir nicht haben! Daher ist es wichtig, dass Hochschulen sich geschlossen für echte Free Open Source Software - am besten von einer Community geführt - aussprechen.

#opensource #foss #moodle #ilias #studip #politik #bildung